Plasmapolieren

Mit dem Oberflächenveredelungsverfahren Plasmapolieren kann im Vergleich zu herkömmlichen Polierverfahren eine einzigartige Oberflächengüte im Hinblick auf Rauheit und Korrosionsbeständigkeit erreicht werden. Das Plasmapolieren setzt neue Maßstäbe in der Oberflächenbearbeitung beim Reinigen, Polieren und Entgraten von metallischen Teilen und ist dafür geeignet, komplexe Bauteilgeometrien unterschiedlicher Werkstoffe zu behandeln.

Für das INP Greifswald wurde eine Spezialanlage designed, entwickelt und aufgebaut, mit der es möglich ist, Werkstücke mit einer Oberfläche von bis zu 500 cm2 unterschiedlichen Materials (Edelstahl, Messing, Kupfer, Titan etc.) zu polieren.
Einsatzmöglichkeiten dieses Verfahrens liegen bspw. in der Konditionierung von Implantaten (Gefäßersatz, Stents, Herzklappen) aber auch in der Verringerung von Reibeffekten bei der physikalischen Wechselwirkung von Metall-Metall Verbünden sowie zur Erzeugung eines visuellen Produktfinishs.